Tähti114

  Startseite
  Über...
  Archiv
  About...
  Anders als auf Ansichtskarten (KurzStory)
  Steckbriefe
  In unmittelbarer Ferne (KurzStory)
  One of us (KurzStory)
  Destiny (KurzStory)
  She moves in her own way (KurzStory)
  Soulmates never die (KurzStory)
  Geschichte ohne Namen (tbc)
  Books from Boxes (KurzStory)
  Coffee break in Finnish Home (tbc)
  Dann war das wohl Liebe (KurzStory)
  Besuch auf dem Bauernhof (KurzStory)
  Diamonds (KurzStory)
  The coast is always chaning (KuzStory)
  Some things make...(KurzStory)
  Knowing me, knowing you (KurzStory)
  Wild world (KurzStory)
  5 Jahre (KurzStory)
  An den Landungsbrücken raus (KurzStory)
  And I’m HOME (KurzStory)
  Catch without arms (KurzStory)
  Delmenhorst (KurzStory)
  Forever (KurzStory)
  Ich komme nicht mit (KurzStory)
  In the Shadows (KurzStory)
  The fairytale gone bad (KurzStory)
  Keep your heart broken die 2. (KurzStory)
  Little note (KurzStory)
  Madness (KurzStory)
  Meer (KurzStory)
  Move along (KurzStory)
  Nacht (KurzStory)
  Perfect world (KurzStory)
  Ode to the sun (KurzStroy)
  Still Standing (KurzStroy)
  Symphonie (KurzStory)
  The most redical thing (KurzStory)
  With or without you (KurzStory)
  Won’t forget this days (KurzStory)
  Muutos – Verloren ohne dich! (tbc)
  Die Zeit heilt alle Wunder (beendet)
  Wunderbare Jahre (beendet)
  Keep Your Heart Broken (PartnerStory)
  Tears in heaven (tbc)
  Gedichte
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren
 


 

http://myblog.de/taehti114

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Anders als auf Ansichtskarten

Jeden Tag sehe ich dich und an den Tagen, an denen ich dich nicht sehe, nicht mit dir reden kann, habe ich schlechte Laune. Ich weiß nicht mehr genau wann ich dich zum ersten Mal sah, wann du mir aufgefallen bist und wann ich angefangen habe von dir zu reden. Ich weiß nur noch, dass du dich irgendwann in mein Leben eingeschlichen hast. Und geschlichen ist wirklich der richtige Ausdruck.
Die Zeit, in der du noch nicht anwesend warst und die Zeit, in der du dann da warst trennt keine richtige Grenze und wenn ist sie so verwischt, dass man sie nicht mehr erkennen kann. An den Tag, an dem ich mich aber endgültig in dich verliebt habe, kann ich mich noch sehr gut erinnern. Es war auf einer Party. Wir hatten alle schon etwas getrunken, doch nur so viel, dass wir lediglich ein wenig angeheitert waren. Meine beste Freundin hatte mich grade mit ihrem halbleeren Glas bei einem abgeschobenen Lover stehen lassen und war auf die Tanzfläche gestürmt. Und dann standest du neben mir.
Ich hatte dich schon oft gesehen, unbewusst deine Gesten, dich studiert und an einem sicheren Platz abgespeichert. Viele Worte hatten wir noch nicht miteinander gewechselt und deine Stimme war mir nicht mehr in Erinnerung. Plötzlich sprachst du mich an. Der nette Unbekannte setzte sich zu einem Gesamtbild zusammen. Das Puzzle war quasi vollständig. Du überraschtest mich vollkommen, kanntest du doch noch meinen Namen, wo ich deinen nur mit Glück noch wusste.
Die Musik, die mir bis kurz vor deinem Erscheinen nicht unangenehm aufgefallen war, kam mir nun dröhnend laut und doch unerreichbar fern vor. Ich empfand sie als störend, da ich durch sie deine schöne Stimme nun nicht richtig hören konnte, nahm sie andererseits aber auch gar nicht wahr, da ich von dir zu gefesselt war. Ich weiß nicht genau, ob ich mich bereits in diesem Moment in dich verliebt habe oder erst, als du mich in die Arme nahmst, mir noch einmal in die Augen sahst und dann genauso plötzlich wieder verschwunden warst.
Am nächsten Morgen kam mir die vergangene Nacht und besonders dieser Augenblick nur noch vor wie eine Fata Morgana. Alles schien so unwirklich bis du dich schließlich wieder bei mir meldetest. Eigentlich war ich vollkommen übermüdet. Eigentlich hatte ich einen Kater und gehörte ins Bett aber deine Nachrichten, die du mir über das Internet zuschicktest fesselten mich schon fast und ließen mich realisieren, dass die vergangene Nacht mit ihren Geschehnissen mehr als real gewesen waren.
Ganz nebenbei erzählte ich meinem besten Freund von dir, kannte kein anderes Gesprächthema mehr und wollte auch über nichts anderes mehr reden. Doch selbst zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch nicht begriffen, dass ich mich hoffnungslos in dich verliebt hatte. Wahrscheinlich wollte ich es auch nicht wahrhaben. Es war einfach mit viel zu vielen Komplikationen verbunden. Grade erst hatte mich einer deiner Freunde versetzt und meine beste Freundin hatte schon lange ein Auge auf dich geworfen, schwärmte mir jeden Tag von dir vor. Hätte mein bester Freund an diesem Tag nicht so stark auf mich eingeredet, ich glaube ich würde mich heute noch hinter fadenscheinigen Ausreden verstecken und glauben alles wäre wie immer, ganz normal.
Allein der Gedanke, dass du im Moment auch an mich denken könntest, mich auch mehr mögen könntest, so wie es mir mein bester Freund immer wieder versicherte nachdem ich ihm erzählte was du mir teilweise schriebst oder sagtest, versetzte mich in eine regelrechte Hochstimmung. Mein Leben schien perfekt zu sein, doch es glich eigentlich ehr einer reinsten Achterbahn. Meine Stimmung war ganz von unseren Gesprächen, deinen Handlungen bestimmt.



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung