Tähti114

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Destiny

Jetzt sitze ich hier, neben dir!
Der Raum ist gefüllt mit unzähligen Menschen. All diese Menschen sind uns bekannt und doch kennen wir sie nicht. Die einzige Person die mich kennt, bist du! Doch du wirst bald nicht mehr hier sein. Du gehst fort. Fort von dieser Schule, aus dieser Stadt, aus meinem Leben.
Ich weiß es noch als wäre es gestern gewesen als du zu mir kamst und mir von dieser tollen neuen Schule erzähltest. Du warst vollkommen begeistert. Ich weiß es noch als wäre es soeben gewesen, als du zu mir kamst und mir von deinem Vorstellungsgespräch erzähltest. Du bist angenommen worden. Dein Freifahrtschein für ein neues, besseres Leben.
Natürlich, deine neue Stadt ist nicht aus der Welt und doch habe ich das Gefühl, dass sie auf einem anderen Stern ist. Einfach viel zu weit weg.
Wie lange saßen wir schon in der Schule nebeneinander? Seit dem ersten Tag waren wir unzertrennlich. Alle Klassenfahrten, Wandertage und Schulveranstaltungen haben wir zusammen besucht. Und jetzt sitzen wir hier in der Kirche, um unsere letzte, gemeinsame Schulveranstaltung mitzuerleben. Nachher werden wir unsere Abschlusszeugnisse in den Händen halten und danach werden sich unsere Wege trennen. Dieses Mal nicht nur für die sechswöchigen Sommerferien, sondern für immer.
Tränen steigen mir in die Augen, als ich dem Lied zuhöre, welches grade gespielt wird. So viel wird sich nun ändern. Doch will ich das überhaupt? Die letzten Jahre sind viel zu schnell vergangen und es ist viel zu viel passiert. Wir haben unser bestes gegeben, doch war es gut genug?
Ich würde so gerne die Zeit anhalten. Grade jetzt war alles so perfekt. Das Leben war einfach. Jetzt ändert sich alles. Ich weiß, dass ich mich fürchterlich wiederhole, aber ich will dich nicht verlieren! Wir haben uns zwar geschworen, dass wir uns nicht aus den Augen verlieren werden, aber was sind schon Schwüre? Wie heißt es doch so schön? Aus den Augen, aus dem Sinn.
Ich weiß, dass ich mich nicht richtig verhalte, alles kaputt mache. Jetzt bist du noch hier. Das Jetzt kann ich noch genießen. Der schönste Tag meines bisherigen Lebens wird überschattet durch die Angst dich zu verlieren. Um nicht wirklich anzufangen zu weinen konzentriere ich mich weiter auf das Lied, was jetzt gesielt wird. Es ist das letzte.
Der Text scheint auf mich zugeschnitten zu sein. Leicht muss ich grinsen.
Das hier ist meine Bestimmung.
Es gibt kein Richtig und es gibt kein Falsch. Wir beide haben die Zeit gelebt und haben unser Bestes dabei gegeben. Ich würde diesen Weg immer wieder mit dir gehen! Bevor die letzten Töne verklingen reiße ich mich noch ein letztes Mal zusammen, schlucke meine Tränen herunter und lächle still für mich hin. Während wir diesen heiligen Ort verlassen denke ich noch einmal über all die Sachen nach, die wir zusammen erlebt haben.
Wir werden uns so schnell nicht verlieren, da bin ich mir auf einmal fast sicher!


Ende



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