Tähti114

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Hei! Mein Name ist Thea. Thea Thörnquist und ich bin 61 Jahre, im Rentenalter.
Nachdem ich nach drei Semestern mein Psychologie-Studium abbrach, habe ich eine Ausbildung zur Fotografin gemacht. Nach mehreren bedeutungslosen Jobs bei kleineren Firmen, bei denen ich noch bedeutungslosere Produkte ablichten musste und einem Job bei einem regionalen Fotografen, der mich allerdings ausschließlich Passbilder machen ließ, bekam ich schließlich einen Job bei einem Teeniemagazin, wo ich meinen Mann, Tove kennen lernte. Doch fange ich am besten ganz von vorne an.
Dies hier wird die Geschichte eines Lebens. Die Geschichte meines Lebens.

An einem nassen, verregneten Sommertag im Juli kam ich auf die Welt. Meine Mutter sollte später noch öfter darüber sagen, dass der Himmel weinte, weil er einen seiner liebsten Engel verlor, was ich als Jugendlicher aber unsagbar peinlich fand. Heute finde ich es in Ordnung; meine Mutter liebte Engel!
Ich war das zweite Kind meiner schon recht alten Eltern, doch da mein Bruder knapp zehn Jahre älter ist, behandelten sie mich immer regelrecht wie eine Prinzessin.
Kurz nachdem ich in die Schule gekommen war, es war wieder einmal ein verregneter Tag, doch diesmal an einem Wintermorgen, verstarb meine Oma. Ich hatte sie abgöttisch geliebt, da ich immer viel Zeit bei ihr verbracht hatte. Meine Oma hatte ein großes Haus mit einem noch größeren Garten auf dem Land. In diesem Garten befanden sich unzählige Obstbäume. Besonders in Erinnerung ist mir der alte Birnenbaum geblieben. Er war krumm gewachsen und trug auch nur noch wenig Früchte, doch meine Oma weigerte sich standhaft diesen Baum zu fällen. Es würden Feen und Elfen darin wohnen, erzählte sie mir eines Abends, als ich zu Bett gehen sollte und ich glaubte ihr. Ich glaubte ihr alles. Omas Wort war mir heilig.
In der Nacht nach ihrem Tod schlug ein Blitz in den Birnenbaum ein. Er fing Feuer und brannte bis auf die Wurzel ab. Wie durch ein Wunder geschah mit dem restlichen Garten jedoch nichts.
Ich war so geschockt, nicht nur von ihrem, sondern auch von dem Tod des Baumes, dass ich mich knapp ein halbes Jahr weigerte das Haus oder den Garten zu betreten. Später nutzte ich diesen Ort als Rückzugsmöglichkeit, wenn ich mal wieder nachdenken musste. Und das musste ich viel in meinem noch so jungen Leben!
Die Grundschule war für mich überhaut kein Problem und so kam ich nach vier wunderbaren und sorglosen Jahren auf das städtische Gymnasium, welches grade mal vier Kilometer von unserem Haus entfernt war. Mein Bruder Jan war damals schon ausgezogen um Medizin zu studieren. Er wohnte weit weg von uns und meldete sich nicht oft. Erst als auch ich immer älter wurde und er mit mir etwas ‚anfangen’ konnte, baute sich wieder ein besserer Kontakt auf. Ich habe also kaum noch Erinnerungen an ihn in den Jahren meiner frühen Kindheit bis zur Pubertät.
Umso mehr Erinnerungen habe ich dafür aber von meiner Cousine Marie. Sie ist nur ein Jahr älter als ich und die einzige Cousine die ich habe. Früher waren wir fast unzertrennlich und machten alles zusammen. Am liebsten begaben wir uns auf Streifzüge durch Omas Garten. Abends waren wir dann meistens ziemlich müde. Beim Abendessen, zum Beispiel Kirschpfannkuchen, erzählten wir Oma aufgeregt was wir alles erlebt und gesehen hatten. Unsere Oma war die weltbeste Pfannkuchenbäckerin und dazu noch eine begnadete Gärtnerin. So lernten wir viel über unsere Heimische Natur und das auch noch mit Spaß an der ganzen Sache.



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