Tähti114

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Dann war das wohl Liebe

Jetzt stehe ich vor der geschlossenen Türe, spüre noch en leichten Windzug auf meiner Haut, der durch das Zuknallen entstanden ist. Wieder einer dieser Streits, doch dieses Mal ein endgültiger. Doch gibt es überhaupt endlose Endgültigkeit?
Ich höre immer noch deine Worte in meinem Kopf nachhallen. Du sagtest ich sei altmodisch, du würdest gehen, es würde nicht mehr funktionieren. Meine Antwort, die dich letzten Endes zum Ausflippen brachte, war recht simpel: „Vielleicht hab ich versprochen, was ich jetzt nicht mehr halten kann!“
Inzwischen haben sich Tränen in meinen Augen gebildet. Schnell öffne ich die Türe, drohe in diesem Raum zu ersticken. Ziellos führen mich meine Schritte durch die Stadt, doch in meinem Inneren komme ich keinen Schritt weiter!
Der Wind, der durch mein Haar weht, lässt mich leicht frösteln, doch das ist mir im Moment egal. Du bist weg und ich vermisse dich!
Auf der alten Brücke bleibe ich stehen, blicke einfach nur in die Ferne. „Dann war das wohl Liebe“, flüstere ich leise vor mich hin. Liebe, was für ein großes, bedeutungsschweres Wort. Doch keines passt im Zusammenhang mit dir besser! Ich dachte zwar immer, dass Liebe anders funktioniert, aber du hast mich eines Besseren belehrt. Heiße Tränen laufen mein kaltes Gesicht hinab und tropfen auf das Stahlgeländer der Brücke.
Diese Brücke scheint mich magisch anzuziehen. Der kalte Wind, der mich schon die ganze Zeit streift, aber bisher nicht richtig zu mir durchdringen konnte, zieht nun langsam durch meine Jacke und lässt mich noch mehr frieren. Was haben wir beide nur falsch gemacht, dass es so mit uns enden musste? Ich kann einfach nicht einsehen, dass es jetzt so einfach vorbei sein soll! Du bist ein Teil meines Leben, der sich nicht so einfach auflösen kann, sich nicht so einfach auflösen darf!
Lautes Donnergrollen und einsetzender Regen bringen mich dazu weiter zu laufen. Ein Blitz zuckt über den Himmel und ich beschleunige meine Schritte, werde immer schneller. So schnell, dass ich meine Umwelt nicht mehr wahrnehme. Alles verschwimmt in einem schwarzen Strudel, der mich mit sich in die Tiefe reißt. Alles Wichtige wird sekundär. Ich falle und vergesse dabei alle Gedanken, Gefühle und Geschehnisse.
Immer mehr Blitze zucken um mich herum, das Donnergrollen wird immer lauter und doch nimmt die Tiefe des Strudels nicht ab. Es ist immer noch kein Ende zu sehen und ich falle immer weiter.

Schweißgebadet wache ich auf.
Die Fenster sind weit geöffnet und die leichten Vorhänge flattern im Wind. Draußen regnet es und Blitze zucken über den nachtschwarzen Himmel.
Tief atme ich einmal ein. Genieße die frische Nachtluft, die vom Regen wie gewaschen scheint. Nachdem sich meine Augen an die Dunkelheit, die nur vom Mondenschein durchbrochen wird, gewöhnt haben, sehe ich, dass der Regen langsam unseren Fußboden durchnässt. Schnell stehe ich auf, um das Fenster zu schließen. Kurz bleibe ich noch am Fenster stehen, um mir das Spektakel draußen anzusehen.
Doch nach einiger Zeit lege ich mich wieder zu dir ins Bett. Murmelnd nimmst du mich erneut in den Arm, sodass ich mich wieder an deinen beschützenden Körper kuscheln kann. Verschlafen öffnest du kurz ein Auge, grinst leicht und gibst mir einen Kuss.
„Schlaf endlich mein Schatz! Das Gewitter geht schon vorbei!“, flüsterst du mir beruhigend zu und gähnst einmal als Zeichen, dass ich mich ganz sicher in deinen Armen ins Traumland fallen lassen kann.
„Das mit uns, ja das ist Liebe!“, denke ich noch, bevor ich in einen angenehmen, traumlosen Schlaf hinab gleite.


Ende



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