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The Fairyale gone bad

Es ist vorbei! Das ist das Ende und das weißt du auch! Zwischen uns ist nichts mehr außer kaltem Streit und lautem Geschreie. Alle Pläne die wir hatten sind gründlich schief gegangen. Ich konnte lange mit dieser Situation leben, aber jetzt ist es soweit. Wir sind an einem Punkt angekommen, an dem ich nicht mehr kann, nicht mehr will! Nur noch ein paar Minuten und ich lauf weg! Nicht vor den Problemen, die wir miteinander haben, sondern vor all dem was wir nicht mehr haben, was nicht mehr zwischen uns ist. Vor der verlorenen Liebe, Freundschaft und vor den verlorenen Träumen.
Deine Tränen kannst du dir sparen. Die Schmerzen, die wir schon hatten kannst du nun auch nicht mehr weg weinen. Langsam begreife ich, dass nichts Gutes mehr auf unserer Seite steht! Wir kämpfen einen schon lang verlorenen Kampf. Etwas Gutes an der Sache zu finden ist einfach nur noch sinnlos!
Alles ist verloren! Zumindest das was uns beiden einmal so kostbar war. Es gibt kein uns mehr. Das ist wohl am schmerzhaftesten zu verstehen. Doch ich bin über diesen Schmerz hinweg. Ich empfinde nichts mehr für dich, so wie du nichts mehr für mich. Doch du willst es einfach nicht wahrhaben. Willst einfach nicht wahrhaben, dass dieses ‚Märchen’ ein Ende hat, welches du nicht selber schreiben konntest.
„Verschwinde aus meinem Leben! Es ist aus!“, flüstere ich dir zu und gehe von dir weg. Muss all diesen Mist hinter mir lassen. Viel zu lange habe ich tatenlos zugesehen wie alles den Bach runter ging. Nun ist es zu spät und ich kann nichts anderes tun als zu gehen. Es ist besser so!
Ich muss dich endlich aus meinem Kopf, aus meinen Gedanken vertreiben, du hast dort keinen Platz mehr.
„Jeder macht mal Fehler, warum dürfen wir das dann nicht?“, schreist du mir nach, doch ich gebe dir keine Antwort. Was wir getan haben kann man nicht einfach vergessen oder überspielen. Dieser Fehler wiegt zu stark, als dass man mit ihm leben könnte. Wenn ich noch eine einzige Nacht neben dir schlafen müsste, würde ich durchdrehen. Jetzt musst du wohl oder übel nach einem anderen suchen, der dein Spielchen mitspielt.
So wie ich dich kenne wirst du jetzt erst einmal zu deinen anderen Freunden gehen und ihnen erzählen wie gemein ich doch zu dir war und wie sehr ich dich verletzt habe. Doch das stört mich nicht mehr im Geringsten. Unsere beiden Freundeskreise sind völlig unterschiedlich seit diesem Vorfall. Es ist egal! Alles was mit dir zusammen hängt ist egal geworden.
Langsam gehe ich die Straßen entlang und betrachte meine Umgebung genauer. Vor genau einem Jahr waren wir noch so glücklich zusammen. Nichts schien uns trennen zu können, doch jetzt ist alles anders. Ich bin mir nicht sicher ob ich es gut oder schlecht finden soll. So wie es jetzt ist bin ich sehr glücklich, doch damals war ich es auch! Erstaunlicherweise lassen mich sogar die Erinnerungen an damals völlig kalt. Erst als ich wieder zu hause ankomme zeige ich die erste Gefühlsregung. Eine Welle von Erleichterung schwappt über mich und begräbt mich unter sich.
Du bist weg. Und jetzt?
Auf dem Tisch liegt ein Zettel auf dem du eine Nachricht geschrieben hast. Ohne ihn zu lesen zerknülle ich ihn und werfe ihn in meinen Mülleimer. Genauso mache ich es mit all den Sachen die noch von dir stammen. Zwar werfe ich sie nicht gleich weg, aber ich verstaue sie in einer Kiste. Mein weiß ja nie was noch kommt.
Immer noch voll und ganz von der Erleichterung gepackt lasse ich mich auf mein Sofa fallen und betrachte die Wohnung.
Erst jetzt fällt mir auf wie viel allein in diesem Raum jetzt fehlt. Du warst wohl doch ein weitaus größerer Teil in meinem Leben als ich es gedacht hätte. Bei diesem Gedanken gesellt sich zu meiner Erleichterung noch ein wenig Wehmut und sogar ein Funke Traurigkeit nistet sich bei mir ein.
Wir beide wollten immer dafür kämpfen, dass wir uns nie auseinander leben und somit immer zusammen bleiben! Wollten alle Probleme und Schwierigkeiten zusammen lösen…
Das du gegangen bist war wohl das letzte ‚Problem’ was wir gemeinsam gelöst haben. Bis vor ein paar Stunden habe ich noch gedacht es wäre sinnlos nach Gründen zu suchen weshalb du hier bleiben solltest, doch jetzt fallen mir hundert auf einmal ein.
Diese Geschichte, unsere Geschichte war ein Märchen mit einem sehr traurigen Happy End!

Ende



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