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Symphonie

Wortlos stehen wir einander gegenüber und sehen uns einfach nur in die Augen. Der Himmel hat inzwischen angefangen zu weinen. Vielleicht um uns, vielleicht aber auch nur mit uns. Mit mir auf jeden Fall. Ich bin froh, dass du meine Tränen durch den starken Regen nicht sehen kannst. Wir beide sind an einem Punkt angekommen, an dem wir uns nichts mehr zu geben und auch nichts mehr zu sagen haben. Stumm nickst du noch ein letztes Mal, bevor du dich endlich abwendest und weg gehst. Ich glaube wir wissen beide, dass es so besser für uns alle ist, dass es nur so realistisch und ehrlich sein kann und doch scheint es so schwer zu begreifen und vor allen Dingen zu akzeptieren zu sein! Du warst bis jetzt immer für mich da und ich für dich. Wir haben alles geteilt, was wir nur miteinander teilen konnten und jetzt bist du weg. Einfach so, ohne irgendein Wort.
Natürlich ging es mit uns in letzter Zeit bergab, aber ich dachte, dass wir auch das überstehen könnten. Zusammen schienen wir beide immer unbesiegbar zu sein. Die Unschlagbaren, die beiden, die sich niemals verlieren würden. Doch all die Schwüre, die wir schworen, all die Versprechen, die wir uns gaben halfen nichts. Jetzt bist du weg, wahrscheinlich für immer.
Einsehen, dass du dich eigentlich schon viel länger vorher von mir entfernt hast fällt mir sehr schwer.
All die schöne Zeit, die wir zusammen verbracht haben, aber auch die schwere Zeit, in der wir uns gegenseitig Mut machten, ich will sie nicht verlieren, einfach so wegwerfen. Will dich nicht einfach so ziehen lassen.
Doch ändern kann ich jetzt nichts mehr. Du bist längst schon aus meinem Sichtfeld, als ich mich wieder bewegen kann. Bis auf die Knochen bin ich inzwischen nass und langsam fange ich auch an zu frieren, doch all das nehme ich gar nicht richtig wahr.
Für mich hat der Regen nur einen einzigen großen Vorteil. Niemand kann die Tränen sehen, die ich um dich und das, was mit dir verschwunden ist, vergieße. Bei uns beiden warst du immer die stärkere, gabst mir was von deiner Stärke ab, oder beschütztest mich, wenn es nötig war. Doch nun muss ich für mich alleine stark sein!
Resolut wische ich mir mit meinem Ärmel über die Augen.
Du bist weg.
Die letzten Töne unserer Symphonie sind verhallt.
Doch mein Leben geht weiter!


Ende



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