Tähti114

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Some things make your self feel clean

Schweigens sitze ich vor meinem Schreibtisch und starre in die Luft. Seit einem Monat haben wir schon nicht mehr miteinander geredet. Das sind 31 Tage, 744 Stunden oder 44640 Minuten. „44641 Minuten“, berichtige ich mich, als der Uhrzeiger zu seiner nächsten Haltestelle tickt, nur um in 60 Sekunden seine Reise fort zu setzen. Wie oft habe ich diese Rechnung wohl schon vollzogen? Unzählige Male!
Am Anfang ging es ja noch, aber je größer die Zahlen werden, umso schlechter geht es mir. Einen ganzen Monat habe ich nichts mehr von dir gehört. Würde ich dich nicht ab und zu durch Zufall auf der Straße treffen – und gezwungener maßen ignorieren – wüsste ich noch nicht einmal, ob du noch lebst oder schon nicht mehr. Nach weiteren 33 Minuten beschließe ich, dass ich wirklich noch etwas arbeiten muss. Selbst die Post habe ich noch nicht durch gesehen.
In der Anfangszeit unseres Streits war die Situation noch zu ertragen. Damals waren wir beide wütend auf den anderen und außerdem stur. Heute sind wir nur noch stur. Zumindest ich habe sogar den Grund für unseren Streit vergessen und werde mit jedem weiteren verschwiegenen Tag nur noch träger. Nach der Anfangszeit der Wutattacken kam die verzweifelte Zeit, in der ich fast jeden Tag weinen musste. Heute muss ich zum Glück nicht mehr weinen, das ist aber auch das einzige Glück in meinem Leben! Der Platz, der bis vor 44675 Minuten von dir ausgefüllt wurde – ein wirklich großer Platz – ist nun nur noch ein einziges großes, schwarzes Loch. Du fehlst einfach in meinem Leben. Ohne dich ist mein Horizont beschränkt und mein Alltag grau in grau.
Ich wollte dich nie verlieren, wusste immer schon, dass ich von dir viel zu abhängig war, immer noch bin. Du bist eine der schlimmsten Drogen, von der man nicht so schnell los kommt. Allein von deinem Lachen wird man high und schwebt durch andere Dimensionen.
Der Poststapel vor mir ist schnell durch gesehen. Fast alles Rechnungen oder Werbeschreiben. Aber eben nur fast alles! Ein Brief ist dabei, auf dem kein Absender verzeichnet ist. Lediglich mein Name ist per Maschine auf den Briefumschlag gedruckt worden. Neugierig öffne ich den Briefumschlag und entfalte das Papier. Auf ihm stehen nur drei Worte.

„Ich liebe dich!“

Mehr ist nicht zu lesen und doch verschlägt es mir den Atem. Ich erkenne die Schrift, es ist deine. Nachdem ich die letzten Tränen, welche meinen Blick für kurze Zeit verschleierten, verschwunden sind, hole ich mir mein Telefon und wähle deine Nummer. Du hebst ab und deine Stimme ertönt. Nur deinen Namen sagst du und doch bin ich sofort wie verzaubert. „Ich dich auch!“, ist das einzige, was ich in den Hörer hauche.
Nach einer kurzen Zeit des Schweigens fängst du an zu lachen. Auch ich muss lachen, obwohl ich nicht weiß, wieso. Aus dem Lachen wir ein Gespräch, aus dem Gespräch baut sich unsere Beziehung wieder auf. Mein Leben, meine Seele, ich bin gerettet.

Ende


Für mein Mausal! Ich bin so froh, dass wir uns wieder vertragen haben! Lieb dich!



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