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Knowing me, knowing you
Ich bin ich, du bist du

Mein Blick schweift aus dem Fenster. In weiter Ferne sehe ich das Blinken der Lichter der Windräder. Dahinter schwarze Wolken, die den Sternenhimmel verdecken. In den Morgenstunden wird es wohl regnen. Ich sollte mich beeilen, wenn ich noch trockenen Fußes hier weg kommen möchte.
Unbeeindruckt von meinem Packen und Rumrüseln [1] liegst du noch im Bett und schläfst friedlich. Kannst nicht wissen, dass ich bald nicht mehr da sein werde. Wirst es nicht verstehen. Für dich ist zwischen uns die unerschütterliche Liebe, die alle Zeit überdauern wird. Doch nicht für mich. Endlich habe ich eingesehen, dass es ein Fehler war. Diese ganze Beziehung war eine einzige Lüge.
Tränenblind gehe ich noch einmal durch die Räume. Hier haben wir so glückliche Stunden zusammen verbracht, doch du bist du und nicht er. Langsam wird es heller und ich muss mich wirklich beeilen. In wenigen Stunden wird dein Wecker klingeln und dich aus deinen süßen Träumen reißen. Kurz danach wirst du bemerken, dass ich nicht mehr an deiner Seite liege, doch begreifen wirst du es erst wesentlich später.
Ein letztes Mal setze ich mich noch an den schönen Esstisch, den wir damals zusammen gekauft haben und schreibe dir eine kurze Notiz:

„Ich bin ich, du bist du, ganz egal was ich tu!“

Ich weiß, dass du diese Worte nicht verstehen wirst, doch mehr habe ich nicht mehr zu sagen. Es geht einfach nicht mehr. Ich habe alles versucht. Habe versucht zu vergessen, zu verdrängen, dass ich nicht dich, sondern ihn liebe, aber das hat nicht funktioniert. Jetzt gibt es kein Zurück mehr. Auseinander gehen ist immer sehr schwer, doch es geht nicht mehr. Jetzt habe ich es zugegeben, dass alles eine Lüge war, jetzt sind meine Koffer gepackt. Ich werde gehen und ihn suchen. Wenn ich Glück habe, vielleicht habe ich ja noch eine Chance…
In dem Moment, in dem ich aus dem Haus trete, fallen die ersten Regentropfen zu Boden. So endet eine Story ohne Happy End doch wirklich klassisch. Obwohl ich dich nie richtig liebte, muss ich mir die Tränen verkneifen. Ich wollte dich wirklich nie enttäuschen und dich verletzen, will ich eigentlich immer noch nicht, aber wie ich es schon oft in dieser Nacht gedacht habe, es geht nicht mehr.

Ich bin ich, du bist du, ganz egal was ich tu!



Ende






[1] Rümrüseln kann man eigentlich nicht übersetzen. Ist so was ähnliches wie hektisch Dinge erledigen.



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