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Delmenhorst

Mit einem breiten Grinsen auf den Lippen stelle ich den letzten Karton auf den Boden zu den anderen. Endlich ist es geschafft! Zwar sieht es hier noch ziemlich wüst und unbewohnt aus, aber das wird sich wohl noch ändern!
Meine erste Amtshandlung in meiner neuen Wohnung ist es, meine Kaffeemaschine raus zu kramen und an zu setzen. Mit einem großen Becher Kaffee bewaffnet setze ich mich in mein noch leeres Wohnzimmer und lausche dem Surren meines Kühlschranks, dem bisher einzigen Geräusch in meiner Wohnung. Eine Wanduhr sollte ich mir vielleicht auch mal anschaffen. Ansonsten bin ich aber vollkommen fasziniert von der Stille, die sich in dieser Wohnung ausgebreitet hat, obwohl draußen das pure Leben tobt. Die Sonne scheint hell in die frisch angestrichenen Räume und lässt sie somit noch viel einladender und freundlicher wirken.
Mein Herz macht einige Sprünge, als mir klar wird, dass ich das jetzt alles wirklich mein Zuhause nennen und zu meinem Leben dazu zählen darf. Schon immer wollte ich in diese Stadt kommen und einen neuen Lebensabschnitt beginnen. Schon als kleines Kind war ich fasziniert von dem vielen Wasser, welches man überall an diesem Ort finden kann und von den Lichtern, die sich in ihm spiegeln. Meine Augen leuchteten und mein Herz schlug auch damals schon schneller wenn ich am Hafen stand, die großen Schiffe ein und aus laufen sah und mir der Wind durch die Haare fuhr. Genauso wie heute verkörpert dieser Ort für mich die pure Freiheit, Schönheit und zugleich Einfachheit und Natürlichkeit wie kein anderer.
Dieses Gefühl habe ich einfach nicht verloren. Ganz im Gegenteil!
Grade als ich aus meinem großen Fenster starre und meinen leeren Becher neben mich auf den Boden stelle, klingelt mein Handy. Das Display zeigt mir an, dass mich jemand anruft, den ich in meiner neun Welt nicht gebrauchen kann, nicht haben will. Ich warte also bis mein Handy aufhört sich versucht bei mir bemerkbar zu machen. Kurz danach klingelt es ein weiteres Mal. Erst will ich sofort auf den roten Knopf drücken, doch dann nehme ich doch ab, es ist jemand anderes. „Hallo mein Herz! Bist du auch endlich zuhause angekommen? Wollen wir heute Abend feiern gehen?“, fragt mich eine aufgebrachte Stimme am anderen Ende der Leitung. Kurz unterhalten wir uns noch, bevor ich auflege und endlich meine frisch errungene, friedvolle Stille genießen kann. Plötzlich muss ich wieder an den entgangenen Anruf denken und eine Liedzeile schwirrt mir durch den Kopf. Mit einem Lächeln auf dem Gesicht und einem furchtbar warmen Gefühl im Bauch stehe ich auf und flüstere in die so beruhigende Stille hinein: „Ich bin jetzt da, wo ICH mich haben will! Sag bescheid wenn du mich liebst!“

Ende



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