Tähti114

  Startseite
  Über...
  Archiv
  About...
  Anders als auf Ansichtskarten (KurzStory)
  Steckbriefe
  In unmittelbarer Ferne (KurzStory)
  One of us (KurzStory)
  Destiny (KurzStory)
  She moves in her own way (KurzStory)
  Soulmates never die (KurzStory)
  Geschichte ohne Namen (tbc)
  Books from Boxes (KurzStory)
  Coffee break in Finnish Home (tbc)
  Dann war das wohl Liebe (KurzStory)
  Besuch auf dem Bauernhof (KurzStory)
  Diamonds (KurzStory)
  The coast is always chaning (KuzStory)
  Some things make...(KurzStory)
  Knowing me, knowing you (KurzStory)
  Wild world (KurzStory)
  5 Jahre (KurzStory)
  An den Landungsbrücken raus (KurzStory)
  And I’m HOME (KurzStory)
  Catch without arms (KurzStory)
  Delmenhorst (KurzStory)
  Forever (KurzStory)
  Ich komme nicht mit (KurzStory)
  In the Shadows (KurzStory)
  The fairytale gone bad (KurzStory)
  Keep your heart broken die 2. (KurzStory)
  Little note (KurzStory)
  Madness (KurzStory)
  Meer (KurzStory)
  Move along (KurzStory)
  Nacht (KurzStory)
  Perfect world (KurzStory)
  Ode to the sun (KurzStroy)
  Still Standing (KurzStroy)
  Symphonie (KurzStory)
  The most redical thing (KurzStory)
  With or without you (KurzStory)
  Won’t forget this days (KurzStory)
  Muutos – Verloren ohne dich! (tbc)
  Die Zeit heilt alle Wunder (beendet)
  Wunderbare Jahre (beendet)
  Keep Your Heart Broken (PartnerStory)
  Tears in heaven (tbc)
  Gedichte
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren
 


 

http://myblog.de/taehti114

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Forever

Wie betäubt liege ich auf meinem Bett und starre immer noch gegen die Zimmerdecke. Deine Worte hallen mir wieder und wieder durch meinen Kopf. „Was war das jetzt eigentlich?“ Eigentlich eine harmlose Frage, aber in diesem Zusammenhang eine weltbewegende. Unter normalen Umständen hätte ich sie ohne Probleme beantworten können, doch seit diesem Moment ist nichts, wirklich nichts mehr normal. Bis vor ein paar Stunden dachte ich noch alles zu wissen. Zumindest die grundlegendsten Fragen konnte ich noch beantworten, und jetzt fällt es mir teilweise wirklich schwer auf die Frage nach meinem eigenen Namen zu antworten.
Ich weiß wirklich nicht was mit mir los ist, oder was du mit mir gemacht hast. Dieser einzige Kuss hat so viele Fragen in mir aufgewühlt, hat so viele, bis dahin sicher stehende Grenzen und Feststellungen umgeworfen und im Moment habe ich keine Ahnung wann ich sie wieder aufstellen werde, oder ob ich das überhaupt noch einmal kann. Nachdem was passiert ist.
Es ist einfach unbeschreiblich. Ich komme mir irgendwie falsch vor, wenn ich zurück an diesen Moment denke. Es ist, als hätten sich diese Minuten in mein Gehirn und mein Herz gebrannt. Eine tiefe Wunde hinterlassen. Etwas, was so tief geht, kann man doch nicht einfach so vergessen oder verdrängen, oder doch? Gebe ich mir einfach nicht genug Mühe oder geht es wirklich nicht?
Eine Träne rinnt mir mein Gesicht hinunter als ich daran danke, welche Folgen das Ganze jetzt haben kann und sicherlich auch haben wird. Mir wird irgendwie ganz schwindelig. Was soll ich denn jetzt machen? Mit dir reden wäre das Beste, aber ich glaube nicht, dass ich dazu im Moment in der Lage bin. Ich weiß ja selber nicht wie und vor allem was ich im Moment fühlen und denken soll. Das dann auch noch mit dir zu diskutieren wäre keine so gute Idee!
Plötzlich klingelt es an der Türe. Sonst ist niemand hier, ich muss also wohl oder übel öffnen…
Schnell schnappe ich mir ein Taschentuch und wische mir die Tränen aus dem Gesicht. Muss ja nicht jeder wissen, dass es mir dreckig geht und ich mehr als verwirrt bin. Als ich die Türe öffne trifft es mich wie ein Schlag. Du stehst vor mir und siehst nur starr zu Boden. „Hallo, ich muss mit dir reden!“, ist das einzige was du sagst, bevor du die Wohnung betrittst und zielstrebig in mein kleines Reich gehst, in das ich mich immer verziehe, wenn es mir besonders gut oder besonders schlecht geht. Kein Zustand von beiden scheint heute richtig zuzutreffen, aber das kann ja alles noch kommen. Innerlich mache ich mich schon mal auf eine herbe Enttäuschung gefasst.
Ohne auch nur ein weiteres Wort zu sagen setzt du dich auf das gemütliche Sofa. Mir bleibt also nichts weiter als mich auch hinzusetzen und darauf zu warten, dass du endlich beginnst. „Ich habe mir das alles noch einmal überlegt! Ich liebe dich wirklich über alles, aber…“, du stockst, holst tief Luft um weiter zu reden, „aber ich sollte erst einmal nicht mehr wieder kommen. Wir sollten es vergessen!“ Ich bin sprachlos. Finde wirklich keine Worte mehr. Du scheinst das als Zustimmung zu sehen und stehst wieder auf. Auch ich erhebe mich um dich zur Türe zu begleiten. Kurz vor der Zwischentüre, die den Flur von der Haustüre und dem Treppenhaus trennt, bleibst du noch einmal stehen, drehst dich um und küsst mich noch einmal. Dieser Kuss wirft mich noch ein Stück weiter aus meiner Bahn. Schnell drehst du dich wieder um und gehst ohne noch irgendetwas zu sagen oder mich sagen zu lassen.
Verwirrt lehne ich mich an die Wand hinter mir und lasse mich auf den Boden rutschen. Ich werde dich nicht mehr so schnell wieder sehen. Du bist aus meinem Leben verschwunden.
Weitere Tränen schießen mir in die Augen. Es ist Zeit dich loszulassen. Das war wohl der letzte Kuss. Ob ich ihn wollte weiß ich immer noch nicht. Er hat mir grade nur klar gemacht, dass dich liebe. Ich komme wahrscheinlich nicht über dich hinweg aber schon gar nicht kann ich zu dir durchdringen. Plötzlich weiß ich genau, dass die Tage kommen und gehen können, die Gefühle für dich werde ich immer in mir tragen, egal wie lange wir uns nicht mehr sehen werden.


Ende



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung