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Ich komme nicht mit

„Du solltest besser gehen!“ Ja, das wäre wirklich das Beste, aber einzusehen dass es das Beste wäre ist so verdammt schwer! Ich habe dich geliebt. Mehr als mein eigenes Leben und jetzt ist es aus. Einfach so. Wir stehen uns gegenüber und sehen uns an. So oft haben wir das schon getan, doch nun ist es was anderes! In deinen Augen spiegelt sich nicht mehr die Liebe wie noch vor kurzer Zeit. Deine Augen spiegeln gar kein Gefühl mehr wieder. Sie sind einfach nur leer. Wir haben uns nichts mehr zu geben, nichts mehr zu sagen. Jetzt ist es endgültig vorbei.
Du bückst dich leicht um deine Tasche zu nehmen und zögerst, ob du mich in den Arm nehmen sollst, das merke ich. Was würde ich nur darum geben dich noch ein letztes Mal zu berühren. Die letzte Zeit haben wir zwar nur noch nebeneinander her gelebt, aber wir haben zusammen gelebt. Alles war so vertraut, so selbstverständlich und jetzt soll es das plötzlich nicht mehr sein? Du entscheidest dich schließlich dafür und drückst mich kurz an dich. Für einen Moment strömt mir noch ein letztes Mal dein Geruch in meine Nase, spüre ich noch einmal deine weiche Haut an meiner und die leichte Wärme deines Körpers an meinem.
„Es ist wohl besser so, du hast Recht!“, entgegnest du mir leise bevor du gehst. Eine Verabschiedung ohne Tränen ohne viele Worte, doch das alles wäre auch überflüssig, völlig fehl am Platz gewesen.
Die Türe fällt zurück ins Schloss und ich stehe alleine in unserer, nun nur noch meiner Wohnung. Völlig versteinert bleibe ich noch vor der Türe stehen, die dich nun endgültig von mir trennt. Wie oft habe ich mir früher schon vorgestellt wie es sein würde, wenn du irgendwann einmal gehen würdest? Wie viel Angst hatte ich damals davor? Doch jetzt? Jetzt spüre ich keinen Schmerz und auch keine Verzweiflung. Das einzige was ich spüre ist tiefe Erleichterung. Diese Zeit, die wir miteinander verbracht haben war wirklich unvergesslich schön. Ich möchte keine einzige Erinnerung missen und bin wirklich froh, dass unsere Trennung so friedlich abgelaufen ist.
Mit einem Mal bin ich froh, dass wir uns erst so auseinander gelebt haben, bevor wir uns jetzt endgültig getrennt haben. Hätten wir uns am Anfang schon getrennt hätte ich nicht gewusst wie ich damit hätte umgehen sollen. Die Zeit heilt wirklich alle Wunden. Langsam entferne ich mich von der Türe und setze mich mit einer Tasse Kaffee ins Wohnzimmer auf das Sofa. Mein Blick klebt auf den Fotos, die dort auf dem Kamin und der Fensterbank stehen. Viele zeigen uns beide. Wie glücklich wir waren und wie verliebt. Lächelnd trinke ich meinen Kaffee und denke an Früher. Vielleicht ist es das Gefühl, dass ich dich irgendwann irgendwo wieder sehen werde oder die Tatsache, dass wir uns nicht mehr anlügen müssen, ab heute mit offenen Karten spielen ist es was es mir so leicht macht einfach loszulassen.
Es zerreißt mich jetzt zwar nicht dich gehen zu lassen, aber ich tue es nicht gerne! Doch du bist gegangen und ich hoffe dass du irgendwie irgendwo ankommen wirst.


Ende



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