Tähti114

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♥ Keep your heart broken - die 2. ♥

Du sagst, dass du mich vermissen wirst und dass du so schnell wie möglich wieder kommen möchtest, aber auf irgendeine Weise glaube ich dir nicht. Ja klar, wir sind zusammen, aber wir kennen uns noch nicht lange, du wohnst nicht hier und ich weiß wie sehr du deine Heimat liebst und vermisst. Ich weiß nicht, ob du deine Heimat für dein zu Hause aufgeben würdest…
Wir hatten gestern noch einen Streit über genau dieses Thema. Wütend bist du nur im Schlafzimmer verschwunden und hast deine Sachen in den Koffer geschmissen. Ich würde dir zu gerne glauben was du sagst, weil ich dich aus tiefstem Herzen liebe, aber so wie du immer über deine Heimat, deine Familie und Freunde redest weiß ich nicht ob ich es dir wert bin das alles hinter dir zu lassen. Ich an deiner Stelle würde es nicht tun.
Ein Sturm an Gedanken tobt in meinem Kopf. Alle drehen sich nur um ein Thema. Dich. Ich vermisse dich, obwohl du neben mir liegst. Unser Streit soeben hat unsere Beziehung verändert. Ob du das auch so fühlst? Du liegst nur entspannt neben mir im Bett und hast einen Arm auf meine Hüfte gelegt. Früher, also vor grade einmal ein paar Wochen, habe ich diese Momente geliebt, weil ich wusste was du denkst und was in dir vorgeht, doch jetzt bin ich mir nicht mehr so sicher. Deine Liebe zweifle ich nicht an, aber ich zweifle an, dass sie groß genug ist. Dass du sie ausgerechnet mir schenkst, wobei in dieser Stadt noch ca. 500.000 andere Leute rumschwirren, genau das macht mich unglaublich glücklich.
Morgen früh wird unser vorerst letztes gemeinsames Frühstück sein, bevor ich dich zum Flughafen bringe und du zurück nach Stockholm fliegst. Ich habe mich noch nie so vor einem Tag gefürchtet wie vor dem nächsten. Nicht vor meiner Führerscheinprüfung, nicht vor meinem Abi oder meinem Examen. Alles war ein Kinderspiel im Gegensatz zu dem, was morgen kommen wird. Dabei habe ich am meisten davor Angst, dich morgen loslassen zu müssen und nie wieder im Arm halten zu können.
Die Nacht wird für mich sehr kurz, da ich die meiste Zeit wach bin und dir beim schlafen zusehe. Doch trotzdem stehe ich vor dir auf um das Frühstück vorzubereiten. Das Gefühl, je mehr ich dich jetzt noch auf Händen trage, umso wahrscheinlicher ist es, dass du schnell wieder zurück nach Hause kommst steigt nämlich immer weiter in mir auf.
Vom Kaffeeduft geweckt, kommst du in die Küche geschlurft, stellst dich hinter mich und schlingst deine Arme um meinen Bauch. Sanft küsst du meinen Nacken. Langsam und vorsichtig lege ich meine Hände auf deine. Wie toll sie doch zueinander passen. Als wenn dieser Hände nur füreinander gemach wären. „Ich liebe dich über alles!“, flüsterst du mir ins Ohr, drehst mich um und küsst mich. Erst als wir beide schon keinen Sauerstoff mehr in den Körpern haben beenden wir den Kuss und setzen uns an den Tisch um zu frühstücken. Ich würde dir gerne noch so viel sagen, aber dafür ist es für mich noch zu früh. Mein Körper streikt.
So vergeht die Zeit bis wir am Flughafen sind und dein Flug aufgerufen wird. All das, was ich dir unbedingt noch sagen wollte habe ich natürlich doch nicht gesagt. Der heutige Tag ist bisher eh recht still verlaufen. Du sagtest mir vor der Abfahrt noch, dass du etwas vergessen hättest und machtest dich noch einmal alleine auf in die Wohnung während ich die Koffer verstaute und wartete. Jetzt stehen wir hier am Check in und müssen uns verabschieden. Mehr als der obligatorische Abschiedskuss ist nicht mehr drin und so schaffe ich es nicht mehr dich doch noch schnell einzupacken und wieder mit nach Hause zu nehmen. Die Fahrt dort hin zurück bin ich in einer völlig anderen Welt.
Als ich meine Wohnung betrete schlägt mir kalte Luft ins Gesicht und ich fröstele leicht. Wir haben inzwischen Oktober. Schnell ziehe ich meine Schuhe und meine Jacke aus, lege sie ab und drehe die Heizung auf. Dabei entdecke ich ein gelbes Zettelchen an dem Heizkörper, auf dem „Bald bin ich wieder da um dich zu wärmen“ drauf steht. Leicht grinsend gehe ich in die Küche um mir etwas zu trinken zu holen. Auch am Kühlschrank klebt eines dieser Zettelchen. „Halt dir den 29.Dezember frei, denn da gehen wir zusammen essen!“ Am 29. Dezember sind wir genau ein halbes Jahr zusammen. Nun bin ich etwas erleichtert, dass du doch wieder kommen willst. So beginne ich einen Streifzug durch meine Wohnung um nach noch mehr Zettelchen zu suchen. Ich werde sogar fündig. Ein weiteres hängt an meinem Spiegel auf dem „Die hübscheste Person auf Erden blickt dir grade entgegen“, drauf steht. Auch noch eins an meinem Briefkastenschlitz der Tür finde ich. Es verkündet, dass du mir auf jeden Fall schreiben wirst. Der Zettel an meinem Kleiderschrank verspricht mir, dass du im Dezember wieder kommst und ich „den halben Kleiderschrank freihalten“ soll. Der Letzte Klebezettel klebt auf meinem Telefon. „Stockholm ist nicht aus der Welt! Ich ruf dich an wenn ich gelandet bin! Vermiss dich jetzt schon! Ich liebe dich über alles!“, steht auf ihm geschrieben.
Ein plötzlicher Gedanke schießt durch meinen Kopf. Wie vom Blitz getroffen renne ich zurück ins Schlafzimmer, packe ein paar Sachen in eine Tasche und verlasse die Wohnung fluchtartig. Schnell setze ich mich wieder in mein Auto und fahre zurück nach Vantaa. Dort kaufe ich mir ein Last-Minute-Ticket nach Stockholm, wobei es mir herzlich egal ist, wie viel es kostet.
Leicht geschlaucht komme ich am frühen Abend endlich bei dir an. Es hat angefangen zu regnen und ich bin schon bis auf die Knochen nass. Vorsichtig klingele ich an der Haustüre deiner Eltern und warte bis mir jemand öffnet. Glücklicher weise bist du es, der mir nun total irritiert aus der Türe heraus in die Augen sieht und nur fragt: „Was machst du denn hier?“ Tropfend, aber glücklich dich wieder zu sehen antworte ich nur: „Ich habe vergessen dir etwas wichtiges zu sagen! Ich liebe dich über alles mein Schatz!“ „Und Dafür bist du jetzt her gekommen? Es gibt doch auch hier Telefon, Liebling“, wendet er nur ein und kommt mir ein Stück näher. „Ich weiß“, erwidere ich, „aber so etwas wichtiges kann man besser von Gesicht zu Gesicht regeln!“
Markus nickt und nimmt mich endlich wieder in seine Arme. Kurz danach küssen wir uns. Als wir uns voneinander lösen bemerke ich, dass auch er inzwischen völlig durchnässt ist, mich aber glücklich anlacht. Wie ich sein Lachen, ihn doch liebe. Und jetzt muss ich auch keine Angst mehr haben ihn zu verlieren, jetzt, so habe ich das Gefühl, wird er immer bei mir bleiben!


Ende


~Soulmates NEVER die!~

Danke, dass es dich gibt meine Süße! Ohne dich wär mein Leben nur halb so lebenswert, die Tage nur halb so hell und die Nächte nur halb so geruhsam! Will dich NIE verlieren!



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