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Little note

Ich weiß nicht wie es soweit kommen konnte, aber jetzt ist es nun mal geschehen. Ich sitze schon eine ganze Weile hier und sehe dir einfach nur zu wie du schläfst. Ich weiß, dass ich deinen Anblick, dich vermissen werde wenn ich weg bin, aber so ist es für uns alle am besten!
Es ist meine Schuld, dass es so ist wie es jetzt ist, deswegen muss ich es auch ausbügeln!
Du warst immer derjenige, den ich geliebt habe. Weiß gar nicht wie es ist jemanden anderen zu lieben, so zu vertrauen und zu brauchen wie dich. Immer warst nur du da. Immer brauchte und wollte ich auch nur dich. Doch jetzt ist es anders!
Vor ein paar Tagen habe ich mir mal eine kleine Auszeit genommen um einfach alles hinter mir zu lassen und neue Kraft zu schöpfen. Ich wollte mal raus aus unserer perfekten Welt, in der wir als das perfekte Paar galten und so eine Magie von uns ausging.
Ich wollte etwas neues ausprobieren, doch ich merkte, dass es mir nichts brachte. Jetzt ist es zu spät! Ich weiß, dass es feige ist einfach zu gehen, aber ich kann es dir nicht sagen! Du warst immer der stärkere von uns beiden. Der, der mich dazu ermutigt hat meinen Ängsten in die Augen zu sehen und einfach mein Ding durchzuziehen.
Ich habe keine andere Chance. Ich muss das jetzt so durchziehen. Ich werde gehen, ohne dir groß Tschüss zu sagen, ohne Tränen zu vergießen oder geheuchelte Entschuldigungen zu stottern. Wenn die Sonne aufgeht werde ich verschwunden sein.
Deine Blicke schmerzen mich zu sehr. Immer wenn du mich ansiehst tust du es mit so einem Blick, der mir immer wieder sagt, dass du mir vertraust, dass du mich liebst, und dass ich nichts Schlimmes machen könnte in deinen Augen. Ich weiß nicht ob es vorbestimmt war, dass wir so eine Geschichte schreiben müssen. Es würde mir so viel bedeuten wenn du nur wissen könntest das ich dich immer noch liebe, dich immer lieben werde. Aber so ist es besser. Das einzige was ich noch tun kann um nicht auch noch dein Leben zu zerstören ist zu gehen, dort zu warten und zu hoffen, dass am Ende vielleicht alles wieder gut wird.
Kurz sehe ich aus dem Fenster unserer gemeinsamen Wohnung. Die ersten Sonnenstrahlen bahnen sich ihren Weg durch die dicke Wolkenmasse, die noch von gestern am Horizont übrig geblieben ist. Ich muss mich beeilen wenn ich meinen Plan heute noch in die Tat umsetzen möchte. Schnell suche ich mir noch ein paar Sachen zusammen die ich mitnehmen werde. Mir fallen ein paar Federn ins Auge. Sie stammen von dir. Sie sind deine Glückbringer. Du sagst immer es wären die ersten Stücke deiner Flügel, die du später einmal haben wirst. Vorsichtig nehme ich mir zwei und stecke sie in meine Tasche. Zu schwer würde es mir fallen dich ganz zu verlassen und am Ende womöglich noch zu vergessen. Es würde mir mein Herz brechen!
Als meine Tasche gepackt ist setze ich mich noch an den Esszimmertisch und schreibe dir einen kurzen Brief, lege meine Wohnungsschlüssel dazu und verschwinde aus deinem Leben.
Mein erster Weg führt mich zum Bahnhof. Der Zug steht schon auf seinem Gleis und ich kann sofort einsteigen. Ich weiß nicht wohin mich meine Reise führen wird, aber ich weiß, dass es kein leichter Weg werden wird. Angespannt halte ich die Federn in meiner Hand und starre aus dem Fenster. An mir rauscht die Stadt vorbei und ich weiß ganz genau, dass du da irgendwo grade aufstehst und verschlafen bemerkst, dass ich nicht mehr da bin und auch nicht mehr wieder kommen werde. Während eine einsame Träne sich den Weg über mein Gesicht bahnt flüstere ich leise in den neuen Tag, in mein neues Leben hinein: „You’re the one I’ve always been in love with and always will!“


Ende



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