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Meer

Die Sonne schickt ihre warmen strahlen auf unsere aufgeregt herum springenden Körper und der Wind weht uns durch unser Haar. Leise rauscht das Meer und spült sachte Wellen um unsere Füße. Lachend sitzen wir im heißen Sand und bauen unsere eigenen kleinen Reiche aus Sand.
Wir sind so beschäftigt damit den Sand zu formen und zu abgelenkt von uns selber, dass wir nicht einmal bemerken, wie sich die Sonne langsam von uns verabschiedet und das Meer uns immer näher rückt. Die Flut setzt ein, doch wir versuchen trotzdem unsere Burgen zu retten. Mit voller Kraft setzen wir uns für unsere Paläste aus Sand ein, doch natürlich verlieren wir diesen Kampf. Es wird immer dunkler und kälter, allerdings legen wir uns trotzdem lachend in den sich abkühlenden Sand und reden miteinander. Reden über unsere Träume, über unsere Zukunft und über belanglose Sachen, die wirklich nicht weiter wichtig sind.
Als der Mond mit seinen Sternen am Himmel steht entschließen wir uns endlich doch wieder rein zu gehen. Es ist kalt und dunkel geworden und Hunger haben wir auch bekommen. Begeistert erzählen wir unseren Müttern von unserem Tag. So machen wir es jeden Abend. Meine Oma sitzt in einer Ecke des Zimmers und hört mir lächelnd zu. Genauso wie es meine Mutter tut, während sie für mich noch etwas zu Essen vorbereitet.
Nachdem ich gegessen habe gehe ich ins Bett und schlafe lächelnd ein. Es war ein wirklich toller Tag mit meinen besten Freunden! Ein Tag, den ich wahrscheinlich nicht vergessen werde! Der letzte Tag bevor wir morgen wieder alle nach Hause fahren. Der letzte Tag in unseren ersten Sommerferien. Ich genieße es die Stimmen leise aus der Küche zu hören und schlafe beruhigt ein.

Jetzt sitze ich hier als Oma und höre meinem Enkelkind zu. Sie erzählt von der Sonne, die sie und ihre Freunde gewärmt und ihr einen leichten Sonnenbrand beschert hat, von den Sandburgen die sich gebaut haben und von den Wellen, die schließlich ihre Sandgebilde verschlungen haben.
Lächelnd höre ich ihr zu und werde an meine Kindheit erinnert. An die Zeit, an der wir noch alles tun konnten was wir wollten und wirklich frei waren. An die Zeit, in der meine Mutter und meine Großmutter bei mir saßen und mir geduldig zuhörten, während ich aufgeregt von meinen Erlebnissen erzählte. An die wunderschönste Zeit, die ich in meinem Leben verbracht habe.
Damals waren wir noch voller Freunde und Unbeschwertheit. Wir wussten noch nicht von all den Schwierigkeiten die auf uns warteten und dachten auch noch nicht an morgen, da wir es noch nicht mussten. Wir waren glücklich wenn wir nur beieinander sein konnten. Das wäre ich heute auch wieder, aber leider geht das nicht mehr.
„Genieße die Zeit mein Liebes“; denke ich im Stillen. „Es ist die besten, die du je erleben wirst!“

Ende



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