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Perfect world

Langsam rollen die Regentropfen mein Fenster hinunter. Wie Tränen wirken sie. Es könnten meine Tränen sein, doch diese sind versiegt. In der kalten Glasscheibe spiegelt sich mein Ebenbild. Dahinter ist nur grauer Mittagshimmel zu sehen. Seitdem du gegangen bis regnet es nur noch. Allerdings finde ich das Wetter sehr passend. Du bist weg und ich habe die Hoffnung aufgegeben, dass du wieder her kommst.
Ich weiß nicht wo du grade bist noch warum du gegangen bist. Ich dachte nie, dass es einmal so weit kommen könnte. Dass ich einmal alleine da stehen würde. Wie konnte so was nur passieren?
Wir schienen einst das perfekte Paar zu sein, doch nun ist alles was davon übrig geblieben ist ein kurzer Brief, ein paar Fotos und die unzähligen Erinnerungen, die mich alle nur noch depressiver machen.
Es ist nun schon vier Tage her. Vier ganze Tage an denen ich kaum geschlafen oder gegessen habe. Vier Tage, in denen ich die ganze Zeit nur vor dem Fenster stand und darauf gehofft habe, dass du wieder kommst.
Früher, als die Welt noch perfekt war, als du noch bei mir warst, da dachte ich noch ich wäre stark, doch jetzt erkenne ich, dass ich das Leben nur durch ein Wunder ohne dich durchstehen kann.
Ich halte immer noch den Zettel in der Hand, den du zurück gelassen hast. Er mutet eher einer kleinen Notiz an, denn das einzige was auf dem kleinen Blatt geschrieben steht ist:

„You’re the one I’ve always been in love with and always will!”

Doch warum bist du dann gegangen? Es macht keinen Sinn sich an unserer Beziehung festzuklammern, aber ich kann einfach nicht loslassen. Mein größter Wunsch ist es im Moment das du wieder durch die Wohnungstüre kommst, mich in den Arm nimmst und mir ins Ohr flüsterst, dass alles wieder gut wird. Doch dieser Traum scheitert allein schon daran, dass du auch deine Schlüssel hier gelassen hast.
Willst wohl nicht mehr zurückkommen. Nie mehr.
Hier in der Wohnung, unserer Wohnung, halte ich es nicht mehr aus. Ich will einfach nur noch weg, aber wohin soll ich schon gehen? Ich werde mich wohl nirgendwo wohl fühlen, wenn du nicht bei mir bist.
Als ich auf die Uhr schaue steigen mir wieder Tränen in die Augen. Es ist wieder Abend und du bist nicht wieder da. Wieder ein vollkommen verschwendeter Tag!
Langsam schlurfe ich in die Küche um mir noch einen Kaffee zu holen. Mein Hauptnahrungsmittel zur Zeit. Draußen wird es wieder dunkel und wieder kreisen meine Gedanken nur um dich. Wo bist du grade, geht es dir dort gut? Oder fühlst du gar nichts mehr?
Ich fühle mich in meiner eigenen Wohnung nur noch wie ein Fremder, der in den Ferien an einem Ort ist, an dem er gar nicht sein will.
Grade als ich mir eine neue Tasse Kaffee einschenke klingelt es an der Türe. Vorsichtig stelle ich meinen Becher zurück auf die Anrichte. Draußen hat es angefangen zu regnen und es scheint wirklich nicht das gemütlichste Wetter zu sein. Langsam schlurfe ich zur Türe. Mir ist es nicht wichtig wer mich besuchen will, da du es ja eh nicht bist.
Als ich die Tür öffne trifft mich ein Schlag. Wie der Blitz, der grade über den Himmel zuckt.
Du stehst vor mir, völlig nass vom Regen und zitternd von der Kälte. Starr siehst du mir in die Augen und alles ist vergessen. Die ganze Angst die ich um dich hatte, die Wut und vor allem die Trauer.
Ich kann nicht anders als dich in den Arm zu nehmen. Vorsichtig, als wärst du aus Glas, streiche ich dir eine nasse Haarsträhne aus dem Gesicht. In deinen Augen kann ich sehen, dass es dir Leid tut und dass jetzt alles wieder gut wird.
Liebevoll und doch mit einer leichten Gewalt ziehe ich dich in die Wohnung, jetzt wieder unsere Wohnung. Schnell schließe ich die Türe, damit du nicht mehr gehen kannst.
Jetzt lasse ich dich nicht mehr aus meiner perfekten Welt entfliehen!

Ende


~+~You touched my heart, you touched my soul. You changed my life. I’ve shared your dreams and your bed. I’ve seen you cry, I’ve seen you smile. I’ve watched you sleeping for a while. I know your face and you know mine. I love you, I swear it’s true I can not live without you~+~
Danke für alles!



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