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Won't forget this days

Vorsichtig stelle ich meine Reistasche ab und öffne erst einmal mein Fenster um die abgestandene Luft aus dem Raum zu vertreiben. Drei Wochen war sie jetzt als einziges in meiner Wohnung

*FLASHBACK*
Das warme Wasser des Indiks spült sacht um meine Knöchel und die Sonne schickt mit letzter Kraft ihre vorerst letzten Lichtstrahlen auf unsere Haut. Immer noch kann ich es kaum fassen. Du hast mich gestern angerufen und meintest wir würden wegfliegen. Ich hatte grade mal zwei Stunden Zeit zu packen, bevor du mich abholtest.
Und jetzt sitzen wir hier im Sand unter einer riesigen Palme und sehen uns den Sonnenuntergang an. Über dem Strand liegen sanfte Klänge tropischer Musik und ein sehr netter Kellner kommt zu uns und fragt, ob wir noch etwas trinken wollen. „Bitte bringen Sie uns doch eine Flasche Champagner“, bittest du den hübschen, jungen Mann. Langsam baut sich in mir die Frage auf, was du als nächstes wahnsinniges vorhast.
Fasziniert starre ich zum Horizont. Der Himmel ist inzwischen blutrot. Doch mit der Nacht kommt auch die Kälte und ich fange leicht an zu frösteln. Da hilft auch der Alkohol nichts. Sofort als du bemerkst, dass ich leicht friere stehst du auf und ziehst deinen Pulli aus, den du mit zum Strand genommen hattest für eben genau solche Momente. Als ich ihn anziehe strömt mir sofort dein unwiderstehlicher Geruch in die Nase. Genießerisch schließe ich die Augen und inhaliere ihn noch einmal. Als ich meine Augen wieder öffne sehe ich dich etwas verwirrt an. Du stehst immer noch vor mir, beobachtest mich und lächelst mich an.
Irgendwas passiert hier grade, doch ich weiß nicht was. Langsam kommst du wieder runter zu mir, kniest dich aber vor mich hin und setzt dich nicht wie soeben neben mich. Gespannt sehe ich dir in die Augen. Du hingegen siehst mich mit so einem sicheren und entspannten Blick an, dass es mich nur noch nervöser macht.
Liebevoll greifst du nach meinen Händen und fängst an zu flüstern: „Wir sind jetzt genau vier Jahre zusammen und das waren die glücklichsten Jahre meines Lebens! Ich möchte dich nie verlieren. Es ist unbeschreiblich zu wissen von dir geliebt zu werden und es ist einfach nur toll dich zu lieben! Lasse Thörnquist du bist die Liebe meines Lebens. Mit dir möchte ich alt und grau werden. Und so frage ich dich: Möchtest du mich heiraten?“
Erschüttert von dieser unglaublichen süßen Ansprache sitze ich im warmen afrikanischen Sand und starre dich geistesabwesend an. Das kann ich jetzt noch weniger glauben. Ich bin sprachlos, also nicke ich nur. Tränen steigen in meine Augen und du steckst mir einen wirklich schönen Ring an meinen Finger.
*FLASCHBACK END*

Die Kaffeemaschine gluckert schon und mein Koffer ist inzwischen ausgepackt. Leicht geschafft von dem Flug und der gesamten Heimfahrt lasse ich mich auf einen der Esszimmerstühle fallen und sehe meine Post durch. Zwischen vielen Rechnungen, Werbeschreiben und den Tageszeitungen der letzten drei Wochen, die ich ja nicht mehr abbestellen konnte finde ich eine Karte von den Seychellen. Ich muss grinsen als ich sie lese.

„Herr Lasse Thörnquist-Värmby

Viele Grüße von dieser Trauminsel an dich, mein Traummann! Danke für ALLES. Besonders, dass du mich heiraten willst. Ich liebe dich!
Dein bald-Ehemann Joona“,

steht da auf der Rückseite der Karte geschrieben. Lächelnd gehe ich erst zur Kaffeemaschine und dann zum Telefon.
„Hallo Liebling! Kommst du zu mir? Ich vermisse dich! Ja, bis gleich! Ich liebe dich auch!“

Ende



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